Holz intelligent in Form gebracht

News

Architektonische Freiheit und Flexibilität

21. April 2021

Der KIWI in Lerberg westlich von Oslo darf aktuell wohl mit Recht als Norwegens grünstes Lebensmittelgeschäft bezeichnet werden. Das markante Gebäude mit der auffälligen Dachform ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs, den das renommierte Architekturbüro A-Lab mit seinem Entwurf für sich entscheiden konnte. Das Bauwerk ist nicht nur für KIWI selbst ein Aushängeschild, sondern setzt auch in Sachen Ökosensibilität ein Zeichen. Eine maximale Energieeffizienz und ein minimaler CO2-Fußabdruck standen im Fokus der Planer, entsprechend setzte man auf eine konsequente Holzbauweise. Die Wände bestehen aus Brettsperrholz (CLT), die charakteristische Dachkonstruktion wurde mit KIELSTEG realisiert. Die KIELSTEG Holzbauelemente ließen den Planern zudem spannende Freiheiten bei der architektonischen Gestaltung. Die geforderte Dachspannweite von gesamt 40 m, aufgeteilt in 2 Felder zu je 20 m konnte trotz hoher Lastanforderungen (Schnee und Dachbegrünung) mit nur einer Stützachse im Gebäude und vergleichsweise schlanken, nur 80 cm hohen Dachelementen erreicht werden. Mit seiner ca. 2.200 m² großen Gründachfläche bettet sich der Supermarkt gefällig in den natürlichen Umgebungskontext. Die Dachvegetation sichert darüber hinaus die biologische Vielfalt und schafft wichtigen Lebensraum für zahlreiche Insektenarten.


Nachhaltig und temporär ausgelegt

18. Januar 2021

Bereits ein Jahr hat sich die temporäre Hofer-Filiale in der Wiener Seestadt Aspern nun bewährt, zwei weitere Jahre der Nutzung folgen noch. Dann siedelt sich die Hofer-Filiale in einem anderen Gebäude der Seestadt an, welches aktuell noch nicht fertiggestellt ist. Damit die Nahversorgung auch in der Zwischenzeit sichergestellt wird, wurde ein voll funktionstüchtiger, 730 m² großer Supermarkt in Holzmodulbauweise und mit KIELSTEG Dach errichtet. Geplant wurde das Projekt vom Architekturbüro Malek Herbst. Das Gebäude kann – mit Ausnahme der Bodenplatte – jederzeit zur Gänze zerlegt, mittels Lkw abtransportiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden. Die Wände bestehen aus bereits gedämmten Modulen in Holzriegelbauweise mit einer hinterlüfteten Lärchenholz- Fassade. Das Dachtragwerk besteht aus KIELSTEG Elementen, die bei einer Bauhöhe von lediglich 48,5 cm 15 m frei von Wand zu Wand spannen. So wird eine maximale Nutzungsflexibilität erreicht.


Leichtes Bauen in Holz für die urbane Nachverdichtung!

9. Dezember 2020

In Wien nahe des Westbahnhofes am baulich höchsten Punkt der Felberstraße, wurde auf einem Gründerzeitgebäude eine zweigeschossige Dachaufstockung realisiert. Wo der Platz beengt ist und sich schwer noch freie Wohnfläche findet, schafften die Architektin Regina M. Lettner und Günter Lagler von skywood by baukult neuen mehrgeschossigen Raum auf dem letzten Stockwerk. Die Geschoßaufstockung namens Paradiesvogel ist mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Wertsteigerung der Immobilie beispielgebend für urbane Nachverdichtungen. Schnelles und leichtes Bauen sind im Altbestand erfolgsbestimmende Größen, die hohe Anforderungen an Planung und Material stellen. Gekonnt und mit Rücksicht auf die bestehende Bausubstanz setzt die Architektin und Bauherrin gezielt auf leichte und leistungsfähige Materialien wie Holz und Stahl, die ihr gleichzeitig eine planerische Freiheit ermöglichen. Das überwiegend aus vorgefertigten Holzelementen sowie teils aus Stahl bestehende Gebäude zeigt im Inneren seine Konstruktion offen und macht dies zum architektonischem Statement. Die weit gespannten Kielstegelemente bilden das Dachtragwerk und setzen neue räumliche Maßstäbe für den urbanen Holzbau hinsichtlich Lastreduktion für den Altbestand und Umsetzung stützenfreier Grundrisse. Das Dach wird zum einen als Grünfläche genutzt, und dient zum anderen als Trägerfläche der Photovoltaikpaneele zur Energiegewinnung. Nach nur fünf Wochen Bauzeit präsentiert sich der neu gewonnene Lebensraum in der Dachaufstockung einladend, großzügig, offen- und lichtdurchflutet bei einer privilegierten Weitsicht. Sofern die Gebäudealtsubstanz und die Flächenwidmung es erlauben, stellen Nachverdichtungen in Holzbauweise  die Aktivierung wertvoller sowie benötigter innerstädtischer Flächenreserven bei geringem CO2 Profil in Aussicht.


Wirtschaftshof der Stadt Ried im Innkreis

2. November 2020

Die Stadt Ried im Innkreis errichtet einen neuen Wirtschaftshof und setzt dabei von architektonischer als auch konzeptioneller Seite auf Qualität. Das Architekturbüro Urmann + Radler aus Linz gewinnt den Wettbewerb zur ausgeschriebenen  Aufgabe ein Gebäude für die Unterbringung der städtischen Dienstleistungen Straßenreinigung, Instandhaltung, Abfallwirtschaft, Fuhrpark zu konzipieren. Am Übergang zwischen Gewerbegebiet und einem Wohnareal am südlichen Stadtauslauf ist das neue eingeschossige Gebäude entstanden. In dem 2270 m² Nutzfläche umfassenden Gebäude sind nun Resort bezogene  Arbeitsbereiche der städtischen Dienstleistung zusammengefasst die bislang teils dezentral über das Stadtgebiet verteilt untergebracht waren. Daraus ergibt sich eine klare funktionale Gliederung mit kurzen Wegen sowie Kommunikations- und Mitnutzungsmöglichkeiten zwischen Administration den einzelnen Werkstätten, Garagen und Lagerräumen. Der neue Wirtschaftshofes liegt an einem städtebaulich sensiblen Punkt zwischen Gewerbeareal und Wohnbebauung wodurch dem Bauwerk gestalterisch wie auch funktional eine besondere Rolle zufällt. Alle lärmbelasteten Zonen der Garagen und deren Zufahrt werden in Richtung des Gewerbeareals orientiert. Der in den Hang gelegte PKW Garagentrakt entlang der Arealgrenze zum Wohnquartier schafft eine Schall- und Blickbarriere zur Anlage.  Die Absenkung der Garagen ergibt eine mit Groß- und Kleingehölzen bepflanzte Grünzone welche einen zusätzlichen natürlichen Abschluss bildet. Alle aufgehenden Gebäudeteile werden in Stahlbeton- Massiv- bzw. Skelettbauweise ausgeführt. Aufgrund der großen Spannweiten über den Werkstätten werden Kielstegelemente als sichtbare Dachkonstruktion eingesetzt. Der Vorteil besteht darin durch die flexible Raumnutzung mit Blick auf sich ändernde Ausstattungsanforderungen über die kommenden Jahre, reagieren zu können. Die Fassade besteht aus vorvergrauten vertikalen Latten aus Lärche wodurch die Homogenität des Baukörpers unterstrichen wird und sich beruhigend an der  Schnittstelle zwischen Wohnen und Arbeiten einfügt!


Neubau Turnsaal für Volks,- und Neue Mittelschule in Fels!

13. August 2020

Die Gemeinde Fels am Wagram Niederösterreich hat ihre beiden Gebäude Volks,- und Neue Mittelschule nun um einen Turnsaal erweitert. Mit dem neuen Saal wird zum Einen der schulische Betrieb für die Nachmittagsbetreuung um die Bereiche Foyer, Bibliothek, Küche mit Essensausgabe, erweitert, und zum Andern die Nutzbarkeit für externe Events und regionale Sportveranstaltungen ermöglicht. Geplant wurde der Turnsaal vom Architekturbüro Christian Galli aus Krems, Ausschreibung und örtliche Bauaufsicht führte das Atelier Langenlois Kerzan u. Vollkrann in Kooperation aus! Das Ergebnis des Konzepts macht die Volks,- und Neue Mittelschule für die Kommune zum höchst ansprechenden und zentralen „Ort der Begegnung“ mit klarer Funktion!  Das neue Raumkonzept umfasst eine Nutzfläche von gesamt 1.143,34 m² und schließt nun selbst den Gewölbekeller des Altbestandes ein der trotz Umbau erhalten werden konnte. Das Flachdach des 430 m² umfassenden Turnsaales bilden überhöhte Kielstegelemente der Bauhöhe 56 cm welche über die 15 m Gebäudebreite frei spannen. Die aus der geforderten Raumhöhe und gewählten Tragwerkshöhe resultierende Gesamthöhe des Bauwerks ist durch die signifikante Schlankheit des Kielstegtragwerks als materialreduzierender Faktor zu werten! Verglichen mit konventionellen Binderkonstruktionen erlaubt das ebene und flächig geschlossene Kielstegtragwerk, Sportequipment sowie Klimatechnik an jeder beliebigen Stelle der Dachkonstruktion anzuhängen. Rechtzeitig mit dem Schuljahr 2019/20 wurde die Mehrzweckhalle in Betrieb genommen.


EDEKA setzt auf Nachhaltigkeit

13. Juli 2020

Optisch ansprechend und zugleich funktional ist die KIELSTEG Dachkonstruktion des 1.500 m² großen EDEKA Marktes im saarländischen Beckingen. Mit einer Länge von 26 Metern überspannen die KIELSTEG Elemente den Verkaufsraum und überkragen den Eingangsbereich um weitere 6,5 Meter. Somit verfügt der Verkaufsraum über eine sehr große, stützenfreie Fläche, die flexibel eingerichtet werden kann. Die Kielstegbauelemente, die über eine Umwelt-Produktdeklaration (EPD) und damit über einen transparenten CO2-Fußabdruck verfügen, erzeugen mit ihrer natürlichen und streifigen Holzuntersicht eine stimmungsvolle Kulisse. Die an der KIELSTEG Decke abgehängte Beleuchtungs- und Versorgungstechnik wird stilvoll in Szene gesetzt. Das modern konzipierte Einkaufszentrum feierte kürzlich Eröffnung.


Supermarkt mit KIELSTEG-Dach

9. Dezember 2019

Mit Blick auf Nachhaltigkeit wurde das Dachtragwerk der neuen EUROSPAR-Filiale in Hartberg in Österreich mit rund 2.300 m² KIELSTEG Holzbauelementen errichtet. Auch die hochwertige Optik, die schnelle Montage und die Leistungsfähigkeit der Fertigbauelemente konnten punkten. Die große Spannweite der Dachelemente schafft eine flexibel nutzbare Verkaufsfläche von etwa 1.700 m², die geprägt ist von der edlen, natürlichen Holzuntersicht. Das nur etwa einen halben Meter hohe Flachdach des Supermarktes ist so ausgelegt, dass es zur Hälfte begrünt werden kann. Für die Gebäudebreite von 31,1 m und das 5,4 m frei auskragende Vordach ist lediglich eine Mittelachse mit zwei Stützen als Auflager vorhanden. 21,1 m lange KIELSTEG Elemente überspannen den vorderen Gebäudeteil und überkragen die Hauptfassade, 15,4 m lange Elemente den rückwärtigen Gebäudeteil.


Erteilung der ETB, ein großer Schritt in die Zukunft!

1. Oktober 2019

Kielstegbauelemente haben sich in den letzten 4 Jahren in zahlreichen Projekten EU weit,- und darüber hinaus mit Blick auf die Anforderung an große Tragwerks- Spannweiten und die daraus resultierende hohe Nutzungsflexibilität von Gebäuden eindrucksvoll beweisen können. Ermöglicht hat dies eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit kompetenten,- lokal angesiedelten Betrieben, die mittlerweile eine 6 Länder vernetzende Vertriebspartnerschaft bilden. Im Sinne einer weiteren gemeinsamen Entwicklung und Stärkung der regionalen sowie überregionalen Märkte wurde eine europäisch technische Bewertung ETB für die Kielstegtechnologie unerlässlich. Nach einer gut 3 Jährigen Zusammenarbeit mit der MPA Stuttgart als abwickelnde Prüfstelle wurde die ETB  vom Dibt Berlin als ausstellende Behörde nun erteilt. Für uns und unsere Partnern in Österreich, Belgien, Schweiz, Deutschland, Italien, und Norwegen ist die Erteilung der ETB ein eminenter Schritt in die Zukunft für Kielsteg! Die europäisch technische Bewertung regelt von nun an die Herstellung und Anwendung von Kielsteg Bauelementen in den Mitgliedsländern der EU als Basis der CE- Kennzeichnung.


Ökologisch Bauen mit Holz

2. Mai 2019

Bauen mit Holz reduziert den CO2-Ausstoß in doppelter Hinsicht: Holz ist ein natürlicher Baustoff. Für seine Produktion braucht es Erde, Wasser, Luft und Sonne, und beim Wachstum speichern Bäume CO2, was maßgeblich für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. In der Produktionsphase ist der Energieaufwand weitaus geringer als bei der Verwendung von Ziegel, Beton oder Stahl. Das Bauen mit Holz ist die wohl effizienteste Methode, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Leichtbausysteme wie KIELSTEG benötigen bis zu 50 Prozent weniger Material verglichen mit massiven Produkten. KIELSTEG ist daher als Beitrag zur Diskussion über die Zukunft des nachhaltigen Umgangs mit dem Rohstoff Holz zu verstehen. Doch wer mit Nachhaltigkeit wirbt, sollte dies auch belegen können. Deshalb haben wir uns entschlossen freiwillig zur Förderung  des nachhaltigen Bauens den Kielsteg CO2 Fußabdruck über dessen gesamten Lebenszyklus für unsere Kunden transparent zu machen. Die Bilanzierung der Cos Indikatoren wurde am Institut für Bauen und Ökologie (IBO) durchgeführt und durch die Bau EPD verifiziert. Kielsteg ist seit Anfang April stolzer Besitzer der ersten EPD für Holzwerkstoffe welche im Rahmen des österreichischen Programmbetriebes für EPD von der Bau EPD gelistet und verifiziert wurde. Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations – kurz: EPD), sind international anerkannte und genormte Instrumente für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden. Umwelt-Produktdeklarationen für Baustoffe sind derzeit nicht zwingend notwendig, könnten aber in der Förderung CO2 reduzierten Bauens einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Klimaschutzes leisten. Unsere Kielsteg EPD ist nach internationalen sowie europäischen Normen ISO 14025 und EN 15805 zertifiziert, und findet daher auch bei unseren Vertriebspartnern innerhalb und außerhalb Europas  Anwendung bei der Realisierung von Gebäuden mit einem geringem CO2 Fußabdruck.


23m Spannweite selbst bei skandinavischen Schneebedingungen

11. Februar 2019

Control AS, unser skandinavischer Partner platziert Kielsteg als Dachkonstruktion in einem CO2 zertifizierten Supermarkt. Die Kiwi Supermarktkette, welche 650 Filialen allein in Norwegen betreibt, eröffnet eine neue Filiale in Skollenborg, ca. 90 km südwestlich von Oslo. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht möglichst nachhaltig zu wirtschaften, daher sind 70% des Warenangebotes aus Norwegen und die Baustoffe des Gebäudes CO2  zertifiziert. Der Kiwi-Store wurde mit dem Architekturpreis ausgezeichnet. Die Jury hob die klare  Architektur hervor, lobte sowohl die Einrichtungen für Sehbehinderte als auch die übersichtliche Strukturierung des Ladens, und unterstrich die signifikante Reduktion von CO2 in der gesamten Umsetzung. Das Gebäude ist in Passivbauweise errichtet, Die Kielsteg Konstruktion bietet auf 1300 m² selbst bei skandinavischen Schneebedingungen eine freie Spannweite von 23 m. Selbst die verwendeten Baustoffe wie Beton, Dämmung, Stahl und Asphalt sind im Vergleich zu Ihrem Standard CO2 reduziert hergestellt. Diese Auszeichnung bestätigt, dass unser Gebäude auf dem Markt gut ankommt, sagt der Filialentwicklungsleiter von Kiwi Jan Eilif Johansen. Bei der baulichen Umsetzung des aktuellen Stores wurde neues Wissen genutzt, um funktionale und ökologische Vorteilen weiter aufzubauen. Mit den meisten Niederlassungen im Land sieht sich das Unternehmen beispielhaft in der Verantwortung für Mensch und Umwelt.


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